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Urbio im Swiss Cleantech Report: KI-gestützte Software für Wärmenetzplanung im Fokus

  • 6. Sept. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Der Swiss Cleantech Report beleuchtet, wie die generative KI-Plattform von Urbio europäischen Städten hilft, ihre Energieinfrastruktur zu optimieren und gigatonnenweise Gebäudeemissionen bis 2050 einzusparen.


Ein Bild der Urbio-KI-gestützten Software, die in einem Konferenzraum vorgestellt wird.

Software-Lösungen zur Senkung von 40 % der europäischen CO₂-Emissionen

Gebäude verursachen fast 40 % der europäischen Treibhausgasemissionen. Dennoch bleibt die Identifizierung derjenigen Energieinfrastrukturprojekte, die den größten positiven Effekt erzielen, eine komplexe Herausforderung. Energieplaner und Stadtwerke stehen oft vor einer Situation, die Sébastien Cajot, Mitgründer und CEO von Urbio, als „ein ziemliches Durcheinander, verbunden mit zahlreichen Risiken“ beschreibt.


Der Swiss Cleantech Report stellte kürzlich Urbios Lösungsansatz für dieses Problem vor: die automatisierte Verknüpfung Dutzender Datenbanken, um Akteure der Energiewende gezielt zu Projekten mit dem höchsten Mehrwert zu führen – sowohl finanziell als auch im Kampf gegen den Klimawandel.



Wie Generative KI die Art und Weise verändert, wie wir Wärmenetze planen

Die Plattform von Urbio, oft als eine Art „Google Maps“ für den Energiesektor bezeichnet, nutzt interaktive Karten und KI-gesteuerte Szenarien. Sie unterstützt Stadtwerke und Kommunen dabei, Energieinfrastrukturoptionen sowohl auf Gebäude- als auch auf Distriktebene präzise zu bewerten. Damit positioniert sich Urbio als führende Software für Wärmenetzplanung.


Die Funktion für Generatives Design verwendet fortschrittliche Algorithmen, um automatisch mehrere optimierte Planungsszenarien für Wärmenetze zu erstellen. Anstatt nur eine Handvoll Konfigurationen manuell zu modellieren, können Energieplaner Dutzende von Möglichkeiten erkunden. Jede Variante wird dabei hinsichtlich Kosten, CO₂-Auswirkung und technischer Machbarkeit evaluiert.


Das Unternehmen hat kürzlich ein Patent zum Schutz seines KI-Interaktionsmodells angemeldet. Nach eigenen Angaben kann die Software Szenarien generieren, die bis zu 15 % mehr CO₂-Einsparungen ermöglichen, während Kunden für die Vorentwurfsplanung nur noch ein Zehntel der üblicherweise benötigten Zeit aufwenden müssen. Dies macht Urbio zu einem unverzichtbaren Tool für alle, die effizient und zukunftssicher Wärmenetze planen wollen.



Einsatz in der Praxis: Von Schweizer Stadtwerken zum Klimaplan Brüssels

Urbio arbeitet bereits mit großen Schweizer Energieversorgern zusammen, darunter Romande Energie, OIKEN und Groupe E. Die Plattform expandierte zudem international nach Deutschland und Belgien. Dort wurde sie für den Net-Zero-Plan des Brüsseler Stadtrats eingeführt – ein Beweis für die Fähigkeit der Technologie, Klimamaßnahmen auf Stadt- und Regionalebene zu simulieren.


Das Unternehmen hat 4,5 Millionen CHF von Investoren eingesammelt, fast die Hälfte davon von Risikokapitalgebern, und bereitet nun eine weitere Finanzierungsrunde für die internationale Expansion vor. Urbio schätzt, dass sein Service dazu beitragen wird, bis 2050 europaweit mehrere Gigatonnen an kumulierten Kohlenstoffemissionen einzusparen.


"Wir wollen einen möglichst großen Einfluss auf die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks im Gebäudesektor haben."

– Sébastien Cajot, CEO von Urbio


Lesen Sie den vollständigen Beitrag: Swiss Cleantech Report - Urbio


Über den Swiss Cleantech Report:

Der Swiss Cleantech Report ist die offizielle Referenzpublikation für den Schweizer Cleantech-Sektor, herausgegeben vom Bundesamt für Energie (BFE), dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) und Switzerland Global Enterprise (S-GE). Der Bericht wird weltweit über Schweizer Botschaften und Messen verbreitet und rückt die innovativsten KMU und Start-ups des Landes ins Rampenlicht, die aktiv zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der UN beitragen.

 
 
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