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KI im Zentrum der Energiewende: Urbio im Fokus von Le Temps

  • 31. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit
Ein Bild des Artikels aus der Zeitung Le Temps in physischer Form.

Die Westschweiz etabliert sich zunehmend als Exzellenzzentrum für angewandte Künstliche Intelligenz (KI). Weit entfernt von den generischen Sprachmodellen der Silicon-Valley-Giganten entwickelt das lokale Deeptech-Ökosystem pragmatische, branchenreife Lösungen. Der Journalist Anouch Seydtaghia analysierte diese Dynamik kürzlich in einem Artikel für die Tageszeitung Le Temps im Nachgang der Konferenz „Complementary Intelligences“. Die vom Unternehmer und Innovationsspezialisten Laurent Haug im Lausanner Museumsviertel Plateforme 10 organisierte Veranstaltung brachte führende Köpfe der Westschweizer Tech-Szene – darunter auch Urbio – zusammen, um das transformative Potenzial von KI aufzuzeigen.


Ein Innovationsökosystem mit greifbaren Anwendungen

Jenseits theoretischer Debatten präsentierte die Veranstaltung in der Plateforme 10 konkrete Anwendungsfälle, bei denen Künstliche Intelligenz komplexe geschäftliche Herausforderungen löst. Unter den vorgestellten Innovationen entdeckte das Publikum:

  • Luftbildanalyse: Unternehmen wie Picterra nutzen maschinelles Lernen zur Analyse von Drohnen- oder Satellitenbildern. Dies ermöglicht beispielsweise die sichere und zentimetergenaue Inspektion von Bahngleisen oder die Überwachung von Wiederaufforstungsprogrammen.

  • Erstellung maßgeschneiderter Bildmodelle: In der Kreativ- und Werbebranche entwickeln Start-ups wie NyxAI Systeme, die mithilfe individueller KI-Modelle spezifische visuelle Inhalte generieren und so die Einschränkungen gängiger Endverbraucher-Plattformen umgehen.

 

Während KI die visuelle Inspektion und die Erstellung von Inhalten revolutioniert, widmet sie sich mit Urbio auch einer der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit: der Beschleunigung der Energiewende.


Dekarbonisierung modellieren mit dem „Google Maps der Energie“

Genau an diesem Punkt brachte sich Urbio in die Diskussion ein. Die SaaS-Plattform, die von Le Temps als echtes „Google Maps der Energie“ bezeichnet wird, richtet sich direkt an Stadtwerke, Energieberatungsunternehmen und Behörden. Ihr Ansatz? Die Aggregation riesiger Mengen an Geodaten, um hochdetaillierte Energieprofile zu erstellen – sei es auf der Ebene eines einzelnen Gebäudes oder einer ganzen Stadt.

 

Die Lösung ermöglicht es, Gebäude, die vorrangig saniert oder an ein Wärmenetz angeschlossen werden sollten, schnell zu identifizieren – und anschließend die Dimensionierung dieser Infrastruktur zu optimieren.

 

KI-gestützte Planung von Wärmenetzen

Für Energieingenieure und Planer stellt die Auslegung dieser städtischen Infrastruktur eine enorme technische und strategische Herausforderung dar. Die Wirtschaftlichkeit eines Projekts hängt von einer akribischen Analyse der Wärmedichte, der optimalen Trassenführung und den finanziellen Kennzahlen ab.

 

In der Vergangenheit erforderten diese Studien eine monatelange, manuelle Datenzusammenstellung. Sucht man heute nach einer Liste der besten Software für Wärmenetzplanung, stehen hochmoderne Plattformen wie Urbio an erster Stelle. Wenn Ingenieure und Stadtwerke Wärmenetze planen, können sie durch den Einsatz einer solch fortschrittlichen Software für Wärmenetzplanung den Zeitaufwand für technisch-wirtschaftliche Studien auf ein Zehntel reduzieren. Dies beweist, dass Künstliche Intelligenz heute ein unverzichtbarer Motor für die Gestaltung der nachhaltigen Städte von morgen ist.

 

 
 
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